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PABLO PICASSO
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Pablo Picasso

 

 

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Man verbindet sicherlich keinen Künstler mehr mit dem Begriff der Modernen Kunst, als Pablo Picasso. Für manche ist Picasso einer wenn nicht das grösste künstlerische Genie des 20. Jahrhunderts und die anderen ist er ein begabter Scharlatan. Pablo Picasso war der Sohn einer Kunstlehrerin und nicht ganz so überraschend war schon früh, sein enormes künstlerisches Talent, deutlich zu sehen. Er war ein Maler, ein Bildhauer, ein Keramiker und ein Meister der graphischen Kunst. Man kann sagen, dass er ein Meister jeglicher Kunstrichtung war und alles was seine Hände berührte, verwandelte sich in ein wahres Kunstwerk. Picasso einen Meister-Künstler zu nennen, ist eine masslose Untertreibung: eine grosse Anzahl an Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen gehören seinem Repertoire an.

Pablo Picasso (1881-1973) – Maler, Bildhauer, Graphikkünstler und Keramiker. Er ist eine der wichtigsten Figuren der Kunst des 20. Jahrhunderts, der führende Künstler der Pariser Schule. Er war bekannt fúr seine technische Virtuosität und unglaubliche Originalität. Er war auf der Royal Academy of Barcelona mit 14 Jahren schon und zog später nach Paris, wo er bis in das Jahr 1947 verweilte um sich dann später in Südfrankreich niederzulassen. In seinem Leben hat der Künstler viele verschiedenen Perioden und damit verschiedene künstlerische Stile durchgemacht. Die Blaue Periode dauerte von 1900 bis 1904 an. Diese Zeit wird charakterisiert durch den Gebrauch von verschiedenen Blautönen, die die Melancholie in seinen Werken unterstreichen – Menschen, die eher die düstere Seite des Lebens erleben mit dünnen, halbverhungerten Körpern. Sein Malstil dieser Zeit ist meisterlich und überzeugt sogar diejenigen, die seinen späteren modernen Stil ablehnten. Während Picassos Rosa Periode von etwa 1905 bis 1906, ging er weg von der Blauen Periode und gebrauchte immer mehr und mehr pinke Töne um Themen rund um die Welt des Zirkuses darzustellen.

Inspiriert von den Werken Paul Cezannes, startete Picasso, gemeinsam mit Georges Braque, den Versuch, eine neue, revolutionäre Kunstrichtung zu erschaffen, den Kubismus, welcher die Themen auf geometrische Grundformen reduziert. Diese 2 Künstler liessen die Kunstwelt wissen, dass mehrere Sichtweisen auf ein Objekt zur selben Zeit vorgenommen werden können. In einer späteren Phase des Kubismus, auch synthetischer Kubismus genannt, werden verschiedene Blickrichtungen auf eine Person oder einen Gegenstand gleichzeitig gezeigt von einer anderen Perspektive im Bild aus. Darüber hinaus unterstützten sie die Idee des räumichen Wiederaufbaus und brachten perfekt zum Ausdruck, dass, auch wenn sogar Tiefe (3-Dimensionalität) “vorgetäuscht” werden kann, die Malerei eine 2-dimensionale Kunst ist.



Sein zweiter Meilenstein war “Guernica”, eine leidenschaftliche Verurteilung des Krieges und des Faschismus. In seinen späteren Jahren, wandte sich Picasso mehr den Erschaffungen von Fantasie- und Comicwerken zu. Picassos Guernica ist ein riesiges Wandgemälde auf Leinwand in den Farben schwarz, weiß und grau, welches extra für das spanische Pavillon während der Pariser Weltausstellung im Jahr 1937 erschaffen wurde. In Guernica verwendet Picasso symbolische Formen, die auch in seinen späteren Werken vermehrt auftauchen: wie z. B. ein sterbendes  Pferd oder eine weinende Frau. Guernica wurde im Museum für Modern Art in New York ausgestellt bis in das Jahr 1981. Danach wurde es in das Museum Prado in Madrid verlegt und später in das Reina Sofia Kunstzentrum in Madrid. Picasso hatte die Rückkehr Guernicas nach Spanien ausgeschlossen, solange Franco an der Macht war.

Es gibt zahlreiche Bücher und Arktikel mit Anektdoten über, Zitaten von und Interviews mit Picasso. Es ist schwer auszumachen, was echt ist und was nur Erfindungen sind. Picasso schien es nicht so wichtig zu sein, was die Presse über ihn schrieb, solange sie nur über ihn schrieben. Ob geplant oder ungewollt, war ein Genie der Selbsvermarktung, indem er sich selbst zu Lebzeiten, seinen eigenen Legendenmythos aufbaute.

Picasso hatte einen exzellenten Sinn fúrs Business. Sogar kleinere Beträge zahlte er per Scheck: “Die Menschen behalten lieber den Scheck mit meiner berühmtenn Unterschrift, als ihn jemals einzulösen.” Er genoss es reich und berühmt zu sein. Er war charmant und klug und liebte es zu verwirren, zu provozieren und einfach Spass in und mit der Öffentlichkeit zu haben. Er arbeitete unaufhörlich an seinen Skulpturen, Keramiken und graphischen Werken und entwickelte seinen persönlichen Stil bis zu seinem Tode im Alter von 93 Jahren weiter. Picasso erschuf mehr als 20 000 Objekte während seines Lebens – genug um den Kunstmarkt bezüglich seiner Werke immer auf Trab zu halten.

Web: www.museupicasso.bcn.es

 
 
 
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