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ANTONI GAUDI
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Antoni Gaudí wurde in der Provinz Tarragona geboren, im südlichen Teil Kataloniens am 25. Juni 1852. Gaudí studierte Architektur an der Escola Tècnica Superior d'Arquitectura in Barcelona (1873 – 1877). Als ihm der Titel des Architekten verliehen wurde im Jahre 1878, erklärte Elies Rogent: "Qui sap si hem donat el diploma a un boig o a un geni: el temps ens ho dirà" ("Wer weiss, ob wir das Diplom einem Irren oder einem Genie verliehen haben. Die Zeit wird es zeigen.”) Der neu ernannte Architekt fing sofort an zu planen und zu entwefen und blieb sein ganzes Leben lang seiner Schule treu. Schon von Anfang unterschieden sich seine Entwürfe von denen seiner Zeitgenossen. Gaudis Arbeiten wurden vor allem beeinflusst von der Natur: Dies wird vor allem deutlich wenn man bedenkt, dass er besonders gerne gebogene Formen aus Stein, verbogene Eisenskulpturen verwendete, was die charakteristischen Züge Gaudis Architektur sind. Gaudi verzierte viele seiner Gebäude mit farbigen Fliesen in Mosaik-Muster. Dies ist eine weitere Eigenschaft seiner Gebäude, welche von vielen Architekten gar nicht wahrgenommen bzw. angewandt wird: der Gebrauch von Farbe. Die Kombination von originellem Design, interessanter Steinarbeit und lebendige Farben macht die Arbeti Gaudis aus und vermittelt dem Betrachter eine wirklich atemberaubende visuelle Erfahrung.

Frühe Werke

  • 1878–1879: Laternen für die Plaça Reial in Barcelona;
  • 1878: Die Vitrine für den Handschuhhersteller Comella. Aufgrund dieser Arbeit lernte er Eusebi Güell kenne,  bei der Weltausstellung in Paris.
  • 1878–1882: Mehrere Entwürfe für die Obrera Mataronense in Mataró. Nur ein sehr kleiner Teil von diesen Plänen wurde realisiert, aber es zeigt Gaudís erste Einsätze von parabolischen Bögen, in diesem Falle in Form einer hölzernen Struktur.
  • 1883–1885: Casa Vicens;
  • 1883–1885: Villa "El Capricho" in Comillas (Santander);
  • 1884: Finca Güell: Eingangspavillon und Ställe für das Schloss in Pedralbes (erstes fertiggestelltes Gebäude für Eusebi Güell);
  • 1884–1891: Abschluss der Krypta der Sagrada Familia (die Krypta wurde durch den Architekten Francisco del Villar im Jahre 1882 angefangen, welcher jedoch das Projekt 1883 aufgeben musste);
  • 1885–1889: Palau Güell;
  • 1887–1893: Bischofspalast in Astorga;
Spätere Werke

Es ist allgemein anerkannt, dass Gaudi ist einen grossen Teil Barcelonas ausmacht. Seine ersten Arbeiten entwarf er im gothischen und traditionell katalinischen Stile, aber schon bald entwickelte er seinen eigenen skulpturalen Stil mit hohem Wiedererkennungswert. Sehr stark wurde er beeinflusst vom französischen Architekten Eugene viollet le Duc, der eher einen weiterentwickelten gothischen Stil verfolgte. Seine grössten Werke, wie z. B. die bemerkenswerte Sagrada Familia haben eine fast halluzinatorische Wirkung. Gaudí war ein sehr gläubiger Katholik, dies ging so weit, dass er in seinen späteren Jahren keine “weltlichen” Arbeiten mehr erschuf, sondern sich voll und ganz dem Katholizismus und seiner Sagrada Familia widmete. Sein Entwurf verfügte über 18 Türme
Er entwarf sie verfügen über 18 Türme, 12 für die 12 Apostel, 4 für die 4 Evangelisten, einer für die Jungfrau Maria und einer für Jesus. Er lehnte es ab mit Reportern zu kommunizierten und konzentrierte sich voll und ganz auf sein Meisterwerk, die Sagrada Familia. Seine letzten Lebensjahre widmete er der Krypta seiner Sagrada Familia.  Am 7. Juni 1926 wurde Gaudi von einer Strassenbahn angefahren. Wegen seiner zerlumpten Kleidung und leeren Taschen, lehnten es viele Taxifahrer ab, ihn mitzunehmen, da sie Angst hatten, dass er den Fahrpreis nicht zahlen konnte. Letztendlich wurde er in ein Armenkrankenhaus in Barcelona gebracht. Niemand erkannte den verletzten Künstler, bis ihn ein Freund am nächsten Tag fand. Als sie versuchten, ihn in ein besseres Krankenhaus zu bringen, lehnte Gaudí dies ab. 3 Tage später starb er im Alter von 73 Jahren. Halb Barcelona trauerte um den Tod ihres geliebten Künstlers. Er wurde inmitten der Sagrada Familia beerdigt. Gaudí änderte seine Meinung ständig und verwarf seine Pläne immer wieder. Das einzige Exemplar seines letzten Plans wurde zerstört durch die Anarchisten im Jahre 1938 während des spanischen Bürgerkriegs. Dadurch wurde es sehr schwierig für seine Arbeiter, die Kathedrale in Gaudis gewünschtem Stile weiterzubauen.

Nach den letzten Informationen aus dem Jahre 2007 soll die Sagrada Familia  2026 fertig gestellt werden, um den 100. Jahrestag seines Todes zu würdigen. Dies ist jedoch ein sehr optimistisches Ziel, denn viele Ingenieure und Architekten sehen die Gefahr einer Zerstörung, in Hinsicht auf den Bau eines Tunnels für eine Hochgeschwindigkeitsbahn ganz in der Nähe der Kirche. Gaudí studierte sein ganzes Leben lang die Winkel und Kurven der Natur und band diese ein in seinen Entwürfen und Mosaiken. Anfangs wurde Gaudí nur vom reichen Industriellen Eusebi Güell unterstützt. Seine Zeitgenossen waren nicht alle Anhänger des “gaudischen” Stile, wie man z. B. hinsichtlich der Casa Milà erkennen kann: Viele nannten dieses Werk auch La Pedrera (der Steinbruch), und George Orwell, der sich während des Bürgerkrieges in Spanien aufhielt, verabscheute seine Arbeit.

Spätere Werke
  • Casa Vicens (1884–1885)
  • Palau Güell (1885–1889)
  • Institut der Teresianas (1888–1890)
  • Krypta der Kirche Colonia Güell (1898–1916)
  • Casa Calvet (1899–1904)
  • Casa Batlló (1905–1907)
  • Casa Milà (La Pedrera) (1905–1907)
  • Park Güell (1900–1914)
  • Sagrada Família Fassade und Krypta der Kirche “Sagrada Familia” (1884 bis zu seinem Tod im Jahr 1926, noch im Bau).


Web Casa Batllo: www.casabatllo.es
Web Sagrada Familia:www.sagradafamilia.cat
Web Casa Mila:www.obrasocial.caixacatalunya.es

 
 
 
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